Implantologie

Kieferimplantat
Quelle:NEOSS

Unter Implantaten in der Zahnmedizin versteht man im allgemeinen das "einbringen" eines Befestigungskörpers bzw. das Befestigen von einem Zahnersatz, dass in der Regel mit einem Schraubgewinde im Kieferknochen verankert wird.

Im Laufe der Zeit haben sich mehrteilige Implantatsysteme durchgesetzt, da diese exakt auf das umgebende Gewebe abgestimmt werden können, um eine schnelle, möglichst wenig belastenede Wund- und Einheilung zu erzielen.

Man unterscheidet zwischen verschiedenen Implatationszeitpunkten:

  • verzögertes Sofortimplantat (4-8 Wochen nach dem Zahnverlust)
  • Spätimplantat (nach vollständiger Verknöcherung des Zahnfachs)

Der Zeitpunkt der Implantation hängt vom jeweiligen Patienten und der Einschätzung des Arztes ab.

Funktionsweise und Aufbau eines Zahnimplantates

Die Implantate setzen sich normalerweise aus mehreren verschiedenen Teilen zusammen, die eine, auf den betroffenen Bereich  exakt abgestimmte Versorgung möglich machen. Hier eine schematische Beispieldarstellung wie ein Zahnimplantat aufgebaut ist.

Aufbau eines Implantates
Quelle:NEOSS

 

Wie in der Darstellung auf dem Bild links zu erkennen ist unterteilt sich ein modernes Implantat in mehrere Einzelteile.

Der untere Teil (Schraubgewinde) ist das eigentliche Implantat: Es ist vorzugsweise aus Reintitan und wird im Kieferknochen verankert (d.h. verschraubt) um größtmöglichen Halt zu gewährleisten.

Da das Implantat bündig mit dem Kieferknochen abschließt, dient der nächste Teil (das sogenannte Abutment) dazu das darüberliegende Gewebe (z.B. Zahnfleisch) zu überbrücken. Dieser Aufbau stellt den Verbund zwischen Implantat und der späteren Krone dar.

Diese Art der Implantate gibt es bereits seit den 1980er Jahren und ist seitdem immer weiter entwickelt und verbessert worden.

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ihr Zahnarzt für Siegburg und Umgebung - Dr. Michael Alte